Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldung bis zum 15.02.2026 hier.
Hier findest du das detaillierte Programm zum Thementag.
Die Kunsthalle wirft einen Tag lang den Blick auf Kunst im öffentlichen Raum. Skulpturen im öffentlichen Raum sind meist für eine lange Zeit geplant und aufgestellt. Sie sind oft aus festem Stein oder Metall. Und sie verändern sich nur wenig. Aber ihre Bedeutung, also ihr Geist, kann sich mit der Zeit verändern. Kunst im öffentlichen Raum ist nicht stumm. Sie erinnert an die Vergangenheit, an Identität und Trauma. Sie schafft einen Ort der Spannung zwischen Erinnerung und Vergessen. Das Gesprächslabor „Stille Monumente, sprechende Geister“ lädt dazu ein, Kunst im öffentlichen Raum als etwas Veränderbares zu sehen. Die Sammlung Kunst im öffentlichen Raum in Osnabrück ist der Ausgangspunkt. Die Kunsthalle Osnabrück ist zuständig für die aktuell rund 39 Kunstwerken im öffentlichen Raum.
Wir wollen fragen:
Von welchen Geistern erzählen die meist stillen Kunstwerke im öffentlichen Raum?
Wie können über viele Jahre gewachsene Sammlungen neue Ideen im Stadtraum ermöglichen?
Wie können sie Orte für neue Formen des Denkens, Vermittelns und Mitmachens in der Stadt werden?
Wie können stille Kunstwerke wieder sicht- und hörbar werden?
Das Gesprächslabor bringt Fachleute, Künstler:innen, Studierende und Menschen aus der Stadt zusammen. Wir wollen offen miteinander sprechen. Wir zeigen verschiedene Sichtweisen auf Kunst im öffentlichen Raum: aus dem Stadtalltag, aus der Forschung, aus der Kunstpraxis und aus Erfahrungen mit Teilhabe.
Die Teilnehmenden erleben einen abwechslungsreichen Tag. Es gibt Vorträge, Spaziergänge zu den Kunstwerken, Workshops zum Mitreden und Mitdenken und eine Performance zu Kunst im öffentlichen Raum.
Der Thementag wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, die Stiftung Niedersachsen. Der Thementag der Kunsthalle Osnabrück entsteht in Kooperation mit dem Institut für Kunst / Kunstpädagogik und wird im Projekt „Gegenwärtig Machen“ gefördert durch zukunft.niedersachsen.