Liebe Besucherinnen und Besucher,

aufgrund der Veranstaltung Ultraplastik Celebration Night öffnet die Kunsthalle Osnabrück am 25.01.2020 erst ab 15 Uhr. Der Eintritt ist an diesem Tag kostenfrei.

Vielen Dank für ihr Verständnis.

 

Ultraplastik Celebration Night

 
25.01.2020 | 18 - 22 Uhr | Kunsthalle Osnabrück

mit besonderem Dank für die großzügige Unterstützung der Ultraplastik Celebration Night an den Verein der Freunde der Kunsthalle Osnabrück e.V.

 

Wir freuen uns, zum Start des Jahres 2020 die aktuelle Ausstellung Celebration Factory von Filip Markiewicz mit einer "Ultraplastik Celebration Night" zu feiern und zu beleben. Dazu laden wir Sie herzlich zu unserem besonderen, vielfältigen Programm mit internationalen Gästen ein:


18 Uhr | Begrüßung durch die Direktorinnen der Kunsthalle Osnabrück | im Neubau

Das neue Jahr bringt für die Kunsthalle Osnabrück eine große Veränderung. Seit Anfang des Jahres haben Anna Jehle und Juliane Schickedanz die Direktion unseres Ausstellungshauses als Duo übernommen. Die beiden werden die Ultraplastik Celebration Night mit einer Begrüßung einleiten und freuen sich, Sie bei diesem Fest kennenzulernen.
 

im Anschluss | Panel Diskussion | im Neubau
mit Filip Markiewicz, Enrico Lunghi & C. Raman Schlemmer

Zur Ultraplastik Celebration Night im Rahmen der Ausstellung Celebration Factory kommen verschiedene am Projekt beteiligte Personen zusammen. Als Einstieg erfahren wir direkt vom Künstler Filip Markiewicz und von Enrico Lunghi, dem Kurator der Ausstellung, Hintergründe zu deren Entstehung und Entwicklung. Es geht außerdem über die Kontextualisierung des Projektes und seiner einzelnen Stationen bzw. "Kapitel" - denn Celebration Factory ist von Northampton, über Luxemburg und Derry~Londonderry nach Osnabrück gewandert und hat sich je nach Ort verändert und entwickelt. C. Raman Schlemmer wird das Panel vervollständigen und über die Zusammenarbeit mit Filip Markiewicz am Theater Basel und dem Ausstellungs-Zyklus sprechen und welche Relevanz es haben kann, in einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst, kunsthistorische Zitate aus Schriften und Werke von Oskar Schlemmer (1888 – 1943) einzubeziehen.

Filip Markiewicz ist ein Luxemburger Künstler polnischer Herkunft, dessen aus unterschiedlichen Disziplinen bestehendes Werk aus Zeichnungen, Videos und Installationen ein zusammenhängendes Ganzes ergibt. Markiewicz vertrat 2015 das Großherzogtum Luxemburg auf der Biennale von Venedig mit seinem Projekt "Paradiso Lussemburgo".

Enrico Lunghi ist ein Luxemburger Kunsthistoriker, Kurator und Autor italienischer Herkunft. Er war von 1996 bis 2008 künstlerischer Leiter des Casino Luxembourg, 2009 bis 2016 Direktor des Mudam Luxembourg -
Musée d'Art Moderne Grand-Duc Jean. Seitdem ist er Mitarbeiter des Service de Coordination de la Recherche et de l'Innovation pédagogiques et technologiques (SCRIPT) des Unterrichtsministeriums.

C. Raman Schlemmer setzt sich seit seiner Studienzeit dafür ein, das Œuvre seines zu früh verstorbenen Großvaters, dem Künstler und Meister am Bauhaus, Oskar Schlemmer, international bekannt zu machen. Er lässt als Kurator von Ausstellungen und Choreograph von Interpretationen der Tänze von Oskar Schlemmer das Werk des Bauhaus-Meisters und einer der Pioniere der Performance Art, neu aufleben.
 

20 Uhr | Performance | im Kirchenschiff
Deutsche Erstaufführung der Bauhaustänze von Oskar Schlemmer als performative Neuinterpretation im Rahmen der Ausstellung Celebration Factory von Filip Markiewicz

Die Triaden reisen um die Welt. Fast 100 Jahre nach ihrer Erschaffung durch Oskar Schlemmer reisen sie zu neuen Ufern in die Neue Welt. Das war der Wunsch des Künstlers und Bauhaus-Meisters als er sie bereits 1937/1938 aus Nazi Deutschland als seine Boten in großen Überseekoffern nach New York vorausschickte – er und seine Familie ihnen dann aber nie folgen konnten.
C. Raman Schlemmer hat mit drei Tänzern die „Bauhaustänze“ von Oskar Schlemmer in Kostümen und Masken nach den Originalen, basierend auf den Tanz Notationen und zu der von Oskar Schlemmer komponierten Musik, neu einstudiert.
In der Kunsthalle Osnabrück werden die Schlemmer Triaden, in der Installation von Celebration Factory von Filip Markiewicz, ihr Debut in Deutschland geben. Die von C. Raman Schlemmer kuratierte und konzipierte Tanz Performance wurde in dieser Form am 2. Oktober 2019 im Rahmen der Frieze London uraufgeführt. Co-Produktion mit Galerie Thaddaeus Ropac, London – Paris - Salzburg.

Für die deutsche Erstaufführung hat die Kunsthalle Osnabrück die drei international renommierten Tanzperformerinnen und -performer Matthew James Bell, Elisa Ingrassia und Kennedy Junior Muntanga  aus London eingeladen. Die Tanz Performance ist eine Zusammenarbeit der Kunsthalle Osnabrück mit dem Bühnen Archiv Oskar Schlemmer und eine einmalige Gelegenheit diese Schlemmer Performance Live und mit Originalen in der Ultraplastik Celebration Night in Osnabrück zu erleben. Join the Celebration!

Matthew James Bell ist ein zeitgenössischer Performer, der derzeit in London lebt. Der 22-jährige studierte an der Rambert School für Ballett und zeitgenössischen Tanz. Bell hat kürzlich ein Postgraduierten-Diplom an der London Contemporary Dance School abgeschlossen.

Elisa Ingrassia ist eine italienische Tänzerin, die in London lebt. Sie hat am Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance in London studiert. 2018 hat sie gemeinsam mit Kommilitonen als Incognito Dance Company für die Veranstaltung East Wall mit Shechter und dem aufstrebenden Choreographen James Finnemore zusammengearbeitet.

Kennedy Junior Muntanga ist ein in Ndola, Sambia, geborener Bewegungskünstler und Tänzer der international renommierten Akram Khan Company. Der Tänzer studierte Ballett und zeitgenössischen Tanz an der Rambert School
of Ballet and Contemporary Dance.


20:30 Uhr | Ultrasocial Pop | Bourse Bert-Theis #1 Osnabrück | im Neubau
Live Performance von und mit Filip Markiewicz

Filip Markiewicz präsentiert eine experimentelle Performance zwischen elektronischen live Klangelementen, einer Videoprojektion, Texten und Songwriting. Filip Markiewicz verbindet sein musikalisches Soloprojekt Raftside mit seiner visuellen Kunst in Form einer Installationsperformance. Das Projekt Ultrasocial Pop wird sich in 2020 wie ein work in progress entwickeln, inspiriert von den Ereignissen unserer Welt, und in weiteren Städten fortgeführt. Am Ende des Jahres wird eine Edition einer Vinylschallplatte mit einer Zeichnungsserie präsentiert. Wir freuen uns, dass während unserer Ultraplastik Celebration Night in der Kunsthalle Osnabrück die erste Station von Ultrasocial Pop stattfindet. Das Projekt wird von der Bourse Bert-Theis gefördert. 

 

Weitere Informationen

Nach der Diskussion bieten wir einen kleinen Imbiss im Foyer an. Bilad Al-Sham - Arabische Süßigkeiten und Spezialitäten wird wieder ihre syrische Köstlichkeiten kredenzen. Getränke erhalten Sie über den gesamten Abend hinweg an der Bar, ebenfalls im Foyer.

Aufgrund der Veranstaltung öffnet die Kunsthalle Osnabrück am 25. Januar 2020 erst ab 15 Uhr. Der Eintritt ist an diesem Tag kostenfrei.

 

Falls Sie noch mehr wissen wollen...

...nehmen Sie am nächsten Tag doch gerne an unserem Sonntagsrundgang teil. Unsere Ausstellungsführungen sind begleitete Rundgänge zu denen wir Kunstinteressierte in die aktuelle Ausstellung und zum gemeinsamen Gespräch darüber einladen. Los geht es immer Sonntags während der Ausstellungszeiten um 16 Uhr. Die Rundgänge kosten nur  2 € Aufpreis zum Eintritt und die Dauer beträgt ca. 90 Minuten.

 

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Verein der Freunde der Kunsthalle Osnabrück e.V.

 

Celebration Factory ist eine Koproduktion mit NN Contemporary Art, Northampton, Casino Luxembourg - Forum d’Art Contemporain und CCA (Centre for Contemporary Art) Derry~Londonderry. Die Ausstellung wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und unterstützt vom Verein der Freunde der Kunsthalle Osnabrück e.V., von Ableton, dem FOCUNA Fonds Culturel National Luxembourg und dem Bühnen Archiv Oskar Schlemmer. Co-Kuratoren sind Catherine Hemelryk und Kevin Muhlen.


Wissenschaftliches Volontariat (m/w/d) im Fachbereich Kultur im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Public Programming für die Kunsthalle Osnabrück

Felice Varini, 2017, Kunsthalle Osnabrück. Foto: Andre Morin.

 

Die Kunsthalle Osnabrück gehört zu den wichtigen Plattformen für zeitgenössische Kunst in Niedersachsen und strahlt mit ihren innovativen und experimentierfreudigen Ausstellungen und Vermittlungsprojekten, die sich sowohl in den einzigartigen Räumen des ehemaligen Dominikanerklosters als auch im öffentlichen Raum präsentieren, weit über die Stadt hinaus. Ab Januar 2020 übernehmen Anna Jehle und Juliane Schickedanz die Leitung der Kunsthalle Osnabrück. Damit besteht die Chance der Neuaufstellung und Stärkung des Programms in den Bereichen Ausstellungen, Vermittlung, Public Pro-gramming, digitale Öffentlichkeit und Kommunikationsstrategien beizuwohnen und mitzugestalten.

 

Die Stelle auf einen Blick

Stellenumfang: Es handelt sich um eine Vollzeitbeschäftigung mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden. Die Stelle kann grundsätzlich bei sich einander ergänzenden Arbeitszeiten mit Teilzeitkräften besetzt werden.

Befristung: Die Stelle ist für die Dauer von zwei Jahren befristet.

Einstellungszeitpunkt: zum 15. April 2020

Vergütung: Es wird eine monatliche Vergütung in Höhe von 50% des Entgelts der Entgeltgruppe 12, Stufe 1 TVöD gezahlt.

Bewerbungsfrist: 19. Januar 2020

 

Ihre Aufgaben

  • Mitarbeit bei der Konzeption und Durchführung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kunsthalle

  • Konzeption von eigenen Social-Media-Strategien, die Überschneidungen zum Bereich der Ausstellungen und Vermittlung aufweisen

  • Qualitätssicherung und Controlling (Fokus Förderung), Entwicklung und Fortschreibung eines Monitorings für strategische Ausrichtung im Sinne der Stadtziele (u.a. Kennzahlenentwicklung)

  • Unterstützung und Involvierung in die Ausstellungsproduktionen und Vermittlungsangebote 2020-2022 (Kommunikation mit Künstlerinnen und Künstlern, Recherche, Textarbeit, Koordination)

 

Ihr Profil

Sie verfügen über einen Hochschulabschluss in Kunstgeschichte, Curatorial Studies, Kulturmanagement oder Kulturmarketing.

Des Weiteren erwarten wir:

  • Erfahrungen im Bereich PR und Social Media

  • Erfahrungen im Umgang mit Programmen sowie Apps der Text- und Bildverarbeitung

  • Interesse an zeitgenössischer Kunst

  • Erfahrungen in der Realisierung von Ausstellungen oder Vermittlungsprogrammen

  • Geläufigkeit und Freude beim Verfassen von kunstwissenschaftlichen Pressetexten sowie von umfangreicher Korrespondenz

  • Die Bereitschaft in einem kleinen Team zu arbeiten und dabei flexibel in der Übernahme von sehr verschiedenen Aufgaben zu sein

  • Fließende englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift

 

Unser Angebot

  • Arbeit in einem kleinen Team, das weit vernetzt ist

  • Vielfältige fachliche Aufgaben in einem kollegialen Umfeld

  • Anspruchsvolle Tätigkeiten in lokalen und überregionalen Netzwerken

  • Verlässliche Arbeitsbedingungen und ein gestaltbarer Arbeitsplatz

  • Individuelle Arbeitsplatzmodelle und an Lebensphasen orientierte Arbeitszeitvereinbarungen

  • Eine anerkannte Personalentwicklung mit attraktiven Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

  • sowie ein ausgeprägtes Gesundheitsmanagement

    Weitere Informationen über die Kunsthalle Osnabrück finden Sie unter
    www.kunsthalle.osnabrueck.de

 

Bewerbungsunterlagen

Bitte reichen Sie neben Anschreiben und tabellarischem Lebenslauf wenn möglich auch ein knappes Portfolio Ihrer bisherigen Arbeit und Projekte (veröffentlichte oder nicht veröffentlichte Textproben, Fotodokumentation und Erläuterungen zu Projekten oder Social-Media-Beiträgen) ein.

Bewerbungen reichen Sie bitte über folgende Seite der Stadt Osnabrück ein: www.bei-der-stadt.de

 

Kontakt bei Fragen

Auskünfte zum Aufgabenbereich erteilen Ihnen gerne Frau Jehle und Frau Schickedanz, Leiterinnen der Kunsthalle Osnabrück, per E-Mail erreichbar über Kathrin Köhne-Müller unter: koehne-mueller(at)osnabrueck.de
Für Fragen zum Bewerbungsverfahren steht Ihnen Frau Lewandowsky, Fachbereich Personal und Organisation, Telefon 0541/323-3617 zur Verfügung.

 

Die Stadt Osnabrück bekennt sich ausdrücklich zu einer diskriminierungsfreien Personalauswahl.

 


Filip Markiewicz: Celebration Factory

Filip Markiewicz | Celebration Factory, Ausstellungsansicht. Foto: Filip Markiewicz

 

29. November 2019 bis 2. Februar 2020

kuratiert von Enrico Lunghi

 

Die Kunsthalle Osnabrück präsentiert „Celebration Factory“, ein sich entwickelndes Ausstellungs- und Performance-Projekt des Künstlers Filip Markiewicz, das 2016 im NN Contemporary Art Northampton begann und 2018 im Casino Luxembourg - Forum d’Art Contemporain und Anfang 2019 im CCA (Centre for Contemporary Art) Derry~Londonderry fortgesetzt wurde.

Während Europa und die Welt in ihren eigenen Widersprüchen verwickelt sind, indem sie immer noch das Wirtschaftswachstum und den technischen Fortschritt als Heilshorizont der Menschheit feiern, lädt Markiewicz dazu ein, in ein Universum von Zeichen und Bildern einzutauchen, die die Leere unserer aktuellen Diskurse darstellen. Seine Ausstellung ist zum Teil eine Bühne, auf der der Einzelne als Zuschauer des Niedergangs seiner eigenen Zivilisation auftreten kann, wo der Mythos des Automobils in trostlosen Friedhöfen mit verrosteten Motoren und isolierten, nutzlosen Reifen endet, wo riesige Banknoten das trügerische, obszöne Spektakel der (Selbst-)Repräsentation von Politik und Medien vorführen und auf der alle revolutionären und emanzipatorischen Impulse in einer Illusion versinken, die durch endlosen Konsum und die Kunstwelt selbst gefördert wird. Wie der Künstler in seiner Theaterperformance „Fake Fiction“ im Theater Basel 2017 feststellte: „Heute sind wir alle ein kleiner Bela Lugosi[1] geworden: Der Tanz der Vampire des europäischen Bildes kann beginnen. Es ist Zeit, die Masken aufzusetzen und das digitale Blut zu trinken, bis unsere Festplatte für die Ewigkeit formatiert ist.“ (Filip Markiewicz, Theaterperformance Fake Fiction, Theater Basel, 2017)

Durch eine Kombination verschiedener Ausdrucksformen wie die Bildende Kunst, die Performance, die Musik, die Debatte und, wie der Titel vermuten lässt, das Feiern, sowie in Zusammenarbeit mit Tänzern, Schauspielern und Musikern erforscht Markiewicz die Möglichkeiten einer künstlerischen Sprache, die das individuelle Bewusstsein und den persönlichen Widerstand gegen die Herrschaft der Angst fördert. Sie gibt jedoch keine Lektionen oder weckt vergebliche Hoffnung. Eine solche Sprache kann als utopisches Streben nach Flucht aus der sklavischen und mephitischen Haltung des „business as usual“ verstanden werden und erinnert an den Geist des jungen La Boetie, der bereits 1576 in seiner „Abhandlung über die freiwillige Knechtschaft“ erklärte: „Soyez résolus de ne servir plus, et vous voilà libres!“ (Seid entschlossen, nicht mehr zu dienen, und ihr seid frei!).

Celebration Factory ist eine Koproduktion mit NN Contemporary Art, Northampton, Casino Luxembourg - Forum d’Art Contemporain und CCA (Centre for Contemporary Art) Derry~Londonderry. Die Ausstellung wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und unterstützt vom Verein der Freunde der Kunsthalle Osnabrück e.V., von Ableton, dem FOCUNA Fonds Culturel National Luxembourg und dem Bühnen Archiv Oskar Schlemmer. Co-Kuratoren sind Catherine Hemelryk und Kevin Muhlen. 

 

[1] Bela Lugosi ist der erste Schauspieler, der Dracula personifiziert hat. Die britische Post-Punk-Band Bauhaus, die das Logo der von Oskar Schlemmer gegründeten Bauhausschule verwendet, kündigte 1979 an: "Bela Lugosi is dead".

 

Filip Markiewicz | Requiem für Europa, Installationsansicht, Celebration Factory.
Foto: Filip Markiewicz.

 

 

Filip Markiewicz | Celebration Factory, Ausstellungsansicht. Foto: Filip Markiewicz

 

 


The Singing Project

Ayumi Paul © Anna Rosa Krau.
 
Alles ist Klang und alles hört zu.

 

Einladung zum gemeinsamen Singen

 

Die Kunsthalle Osnabrück und Ayumi Paul freuen sich sehr darauf, die Termine des The Singing Project zu Beginn des neuen Jahres anzukündigen. Wir treffen uns, wie gewohnt, Montags:

 

13. Januar | 27. Januar | 10. Februar | 17. Februar

jeweils 18 - 19:30 Uhr in der Kunsthalle Osnabrück

 

Zum Jahresauftakt laden wir zudem alle Teilnehmerinnen am 13. Januar direkt im Anschluss an das Singen zu einer Austauschrunde ein. Bei einem kleinen Snack möchten wir über die Ausstellung Sympathetic Resonance von Ayumi Paul, ebenso wie über Organisatorisches und Termine sprechen.

 

Die Termine im neuen Jahr schließen an Workshops von März bis Dezember 2019 an, zu denen sich regelmäßig Frauen in der Kunsthalle Osnabrück getroffen haben, um gemeinsam mit der Künstlerin und Violinistin Ayumi Paul zu singen, zuzuhören und die Ursprünge des Singens und eigene Stimme zu entdecken. Dadurch initiiert, entsteht eine fluide Klangskulptur aus Frauenstimmen, die das Herzstück ihrer Einzelausstellung werden soll. Diese wird vom 1. März bis 4. April 2020 in der Kunsthalle Osnabrück stattfinden.
 

Auf der Suche nach ihrer eigenen Stimme hat die Künstlerin für dieses Projekt damit begonnen, bei verschiedenen Sängerinnen zu studieren, bei klassischen Opernsängerinnen, experimentellen Sängerinnen aus dem Bereich der Neuen Musik, bei Frauen aus unterschiedlichen Kulturen, in denen das Singen von Generation zu Generation als Ritual und Geschichtenträger ausgeübt und weitergegeben wird und bei Frauen, die das Singen mit einer Heilpraxis verbinden. Das Gelernte teilt und übt sie gemeinsam mit den Frauen des Singing Projects. Der Prozess ihres eigenen Lernens wird dadurch sofort in einen größeren Kreislauf gegeben.

"Ich freue mich über jede Stimme, die Lust hätte, ein Teil dieser Reise zu werden und stelle mir vor, dass die Komposition über das Jahr hinweg gemeinsam mit den Stimmen wächst. Jede Stimme bringt ihre eigenen Farben mit, hält ihren eigenen Raum und verwebt sich mit den anderen zu einem sich ständig verändernden organischem Ganzen.”

Wer teilnehmen möchte, benötigt keine sängerischen Vorkenntnisse und auch das Notenlesen ist nicht notwendig. Die Abende bauen nicht chronologisch aufeinander auf, sodass man jederzeit und so oft, wie man möchte, teilnehmen kann.

Alle Frauen sind herzlich zu diesem Prozess eingeladen.

 
Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte per E-Mail an haunhorst(at)osnabrueck.de oder telefonisch unter 0541-3232263 bei Anne Haunhorst an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Frohe Festtage und bis zum neuen Jahr
Ayumi Paul und die Kunsthalle Osnabrück 



Eine Veranstaltung der Kunsthalle Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde der Kunsthalle Osnabrück e. V. und dem Projektbüro Kultur der Stadt Osnabrück im Rahmen des Kulturextras "Klang". Die Freunde der Kunsthalle Osnabrück e. V. werden gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Osnabrück.
 

Öffnungszeiten

Dienstag 13 bis 18 Uhr 

Mittwoch bis Freitag 11 bis 18 Uhr 

am zweiten Donnerstag im Monat:

11 bis 20 Uhr 

Samstag/Sonntag 10 bis 18 Uhr

Adresse

Kunsthalle Osnabrück

Hasemauer 1

49074 Osnabrück