Fünf Werkstätten: Ton, Gewebe, Metall, Farbe, Holz

Die räumliche Wirkung von Farben und Formen, Übung aus dem Unterricht von Wassily Kandinsky, Autor: Eugen Batz, 1929.
Quelle: www.bauhaus100.de

 

kuratiert von Manila Bartnik

1919 gründete der Berliner Architekt Walter Gropius das Bauhaus als interdisziplinär arbeitende und international ausgerichtete Hochschule für Gestaltung in Weimar. Hier sollte Kunst, Architektur und Handwerk zu einer idealen Verbindung gebracht werden und den Bau als Gesamtkunstwerk schaffen. Am Beginn der pluralistischen Ausbildung stand – zumindest in der ersten Phase des Bauhauses – der Vorkurs.

Hier wurde den Bauhaus-Studierenden auf pädagogisch neue und experimentelle Weise der Umgang mit dem Werkmaterial vermittelt. Der Vorkurs verfolgte das Ziel, schöpferische Kräfte zu entwickeln, die eigenen Fähigkeiten und Neigungen zu erkennen sowie sich von überholten Formvorstellungen und Klischees zu befreien. Er vermittelte allen Studierenden gestalterische Grundlagen über die Erforschung der jeweiligen Materialien als Ausgangspunkt. Dieser einheitliche Ansatz eröffnete Möglichkeiten der Verständigung und Zusammenarbeit aller künstlerischen, formgestalterischen und architektonischen Disziplinen. Nicht zuletzt sollte der Vorkurs das analytische Denken fördern und zum ökonomischen, material- und technologiegerechten Entwerfen anleiten.

Im Rahmen des Vermittlungsprogramms für die Ausstellung „Crossing Lines“ bietet die Kunsthalle Osnabrück eine Werkstatt an, die sich auf diese Vorlehre bezieht. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem praktischen Umgang mit jeweiligem Material sowie der Auseinandersetzung und Untersuchung des solchen. Die Werkstatt öffnet zu den regulären Besucherzeiten und darf von allen Gästen gemäß den Werkstattregeln genutzt werden. Dabei stehen Experimentieren und Forschen mit dem Werkmaterial im Vordergrund.

Eine intensivere Erfahrung vermitteln die Workshops in der Werkstatt, die von Künstlerinnen und Künstlern als „Werk- und Formmeisterinnen und Formmeister“ begleitet werden.

 

Hierzu lädt die Kunsthalle Sie/Euch herzlich ein:

 

W e r k s t a t t p l a n   9/10/11 2019

 

Ton

Gewebe

Metall

Farbe

Holz

Öffnungszeiten *

 

3. bis 15. September

 

17. bis 29. September

 

1. bis 13. Oktober

 

15. bis 20. Oktober

 

22. Oktober bis 3. November

Workshop

 

12. September

donnerstags

18 bis 20 Uhr

 

19. September

donnerstags

18 bis 20 Uhr

 

12. Oktober

samstags

15.30 bis 17.30 Uhr

 

19. Oktober

samstags

10.00 bis 12.00 Uhr

 

26. Oktober

samstags

15.30 bis 17.30 Uhr

  Workshopleitung 

 

David Rauer

 

Hiltrud Schäfer

 

Monika Witte

 

Manila Bartnik

 

Merle Lembeck

 

>>>>> Da die Personenanzahl pro Veranstaltung begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung unter der Telefonnummer 0541-3232190 oder per E-Mail: kunsthalle@osnabrueck.de.

 


Come Along

Experimentelle Gehübung, Schüler für Schüler, BBS Melle.
Foto: Kunsthalle Osnabrück.

 

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2019 laden wir Sie zu einer besonderen Erfahrung des Gehens ein:

Come Along ist eine Einladung, sich zu konzentrieren, sich präsent zu fühlen und sich und vielleicht auch andere wahrzunehmen, indem man etwas Vertrautes tut - das Gehen. Beim Slow Walk, einer besonderen Erfahrung des Gehens, versuchen wir bewusst, schweigend und möglichst langsam zu gehen.

Nach einer Einführung in der Kunsthalle Osnabrück teilen wir uns in zwei Gruppen auf und dann geht’s los: Die eine Gruppe wird ihren Slow Walk vom Dom zur Marienkirche gehen, die andere Gruppe startet an der Marienkirche und geht Richtung Dom. Spannend wird vor allem der Begegnungsmoment: An welcher Stelle treffen beide Gruppen aufeinander? Wie nimmt man das aufeinander Zugehen oder aneinander Vorbeigehen wahr?

>>>> Come Along – ohne Anmeldung, am 19.09.2019 um 19 Uhr. Treffpunkt ist die Kunsthalle Osnabrück.

Weitere Infos zur Europäischen Mobilitätswoche 2019: https://mozu-os.info/emw/

 


Kindergeburtstag mit Helene Büker

 

So geht‘s: Freunde einladen, von der Kunsthalle erzählen, zum Beispiel für einen Freitagnachmittag verabreden, Kunsthalle anrufen und Termin vereinbaren – schon startet Dein Geburtstagsfest mitten in der Ausstellung von William Engelen. 

Und was steht auf dem Geburtstagsprogramm? Ein Taschenlampen-Forscher-Rundgang durch die Ausstellung und eine Gruselgeschichte - richtig gemütlich, mit Gruselschlicker! 

Und ja, das geht auch schon um vier Uhr nachmittags, denn unsere Kunsthalle hat viele weniger beleuchtete und geheime Orte, die normalerweise gar nicht weiter auffallen oder für „normale“ Besucher sogar unzugänglich sind. Merle und Helene, die idealen Grusel-Expertinnen begleiten euch auf der Suche nach Gruselmonstern und ihren geheimen Wohnorten. Taschenlampen (haben wir in der Kunsthalle) raus und Gruselmonster vor – denn zuerst werden eure Entdeckungen ganz genau ausgeleuchtet und anschließend könnt Ihr allem Aufgespürtem mit Ton und anderen Materialien Gestalt geben. Huiih… 

Für Kinder ab 5 Jahren (max. 10 Teilnehmer). 

Termine: nach Ihren/Euren Wünschen, bitte telefonisch anmelden! 

Dauer: 2,5 Stunden. 60€ inklusive Material.