European Media Art Festival No. 32: WILD GRAMMAR

 

Bereits zum 32. Mal jährt sich das beliebte Festival und präsentiert auch in diesem Jahr wieder ein vielschichtiges Programm aus Film- und Medienkunst im Herzen Osnabrücks. Erneut treffen zahlreiche nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler zusammen: Rund 140 Kurz- und Langfilme, sowie rund 40 Installationen und Performances werden gezeigt. An mehreren Standorten werden Arbeiten von Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern diverser Hochschulen zu sehen sein und in verschiedenen Talks wird über das diesjährige Thema "WILD GRAMMAR" diskutiert, das sich mit Sprachen in der Kunst beschäftigt - ebenso wie die von Hermann Nöring und Franz Reimer kuratierte Ausstellung in der Kunsthalle Osnabrück, die in diesem Jahr den Titel "WILD WILD GRAMMAR" trägt.

Sprachen ermöglichen uns, unsere Erfahrungen und Gedanken zu fassen, zu benennen, zu kategorisieren, zu deuten und uns so über sie zu verständigen. Die EMAF-Ausstellung versammelt einige internationale Setzungen der grammatikalischen Grenzverschiebungen, des freien Umgangs mit Regeln und Normen der Bild-Sprache, der Kunst und des Kunstbetriebs. Die Künstlerinnen und Künstler beschäftigen sich mit der Poesie und analytischen Wirkmächtigkeit von Sprache, mit den Irrungen und Wirrungen unterschiedlicher Landessprachen ebenso wie mit dem Ausdruck des Körpers oder den diversen Bildsprachen und -ritualen der Populär-Medien.

 

Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass die EMAF-Ausstellung „Wild Wild Grammar“ um fünf Wochen verlängert und nun bis zum 30. Juni 2019 zu sehen sein wird.

Dabei erweitert und verändert sich das Programm der Ausstellung: Sie präsentiert zusätzlich vier Filme und eine Installation.

Im Zuge dieser Verlängerung erfährt das Filmprogramm des EMAF folgende Erweiterungen: Ab sofort werden die Filme Video Home System von Sharlene Bamboat, ALTIPLANO von Malena Szlam, Ink in Milk von Gernot Wieland und ПРЕОБРАЖЕНИЕ / The Transfiguration von Stephan Ganoff im Forum der Kunsthalle Osnabrück gezeigt. Ab dem 14. Mai zeigen wir die Installation 20grad - Gravity von Yannik Bussman, Dirk Erdmann und Robert Schnüll. Die Installation 4. Halbzeit von Wermke/Leinkauf ist noch bis zum 26. Mai zu sehen.

Die Fülle und die gleichzeitig hohe Qualität der Arbeiten laden unbedingt zu mehrmaligen Besuchen in die Kunsthalle Osnabrück ein, sind sich die Kuratoren des Festivals und der Kunsthalle einig. Zudem wird ein erweitertes Vermittlungsprogramm mit Workshops, Führungen und begleiteten Rundgängen angeboten, das vom Vermittlerteam der Kunsthalle Osnabrück für die Ausstellungsverlängerung extra aufgelegt wird.

 

Weitere Informationen, das Programm und alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler: https://www.emaf.de/de/index.html

Katalog und Programm zum Download: https://www.emaf.de/de/Downloads.html 

Adresse

Kunsthalle Osnabrück

Hasemauer 1

49074 Osnabrück