Walking the Dog - Der Hund im Fokus der Gegenwartskunst

Ausstellung in der Kunsthalle Dominikanerkirche

Vom 15. Oktober bis 8. Dezember präsentiert die Kunsthalle Dominikanerkirche im Rahmen des Kooperationsprojektes der Kultureinrichtungen der Stadt Osnabrück "Der Hund ist auch nur ein Mensch" die Ausstellung "Walking the Dog - Der Hund in der Gegenwartskunst".

So wie der Hund dem Menschen wohl fast von Anbeginn seiner Entwicklung begleitet, so erscheint er auch schon sehr früh in der Kunst. Er ist als Jagd- und Arbeitstier im Zusammenhang mit dem Menschen schon in Jagdszenen der Höhlenmalerei vor etwa 20.000 Jahren nachweisbar, und er spielt über das Mittelalter, die Barockzeit, das Rokoko, den Klassizismus und die Moderne eine Rolle. So gibt es kaum einen international bekannten Künstler, der den Hund nicht thematisiert hätte. Als herausragende Beispiele können Künstler wie Tizian, van Eyck, Cranach, Goya, Rubens, Rembrandt oder Picasso genannt werden.

Auffällig ist, dass das Verhältnis von Mensch und Hund auch in der modernen Kunst häufig thematisiert wird und zwar nicht nur in der Karikatur, sondern auch in allen anderen Sparten der Bildenden Kunst. Hier setzt die Osnabrücker Ausstellung an und hinterfragt das Thema mit 25 Künstlern aus den Niederlanden, Österreich, Großbritannien, Polen, Deutschland und den USA. Gezeigt werden unter anderem Werke von Andreas Amrhein (D), Baldur Burwitz (D), Nicolas Dings (NL), Rainer Fetting (D), Ulrich Gebert (D), Frank Herzog (D), Jeffrey Isaac (USA), Mark Jenkins (USA), Gerhard Kehl (D), Marta Klonowska (PL), Isolde Krams (D), Marc Lüders (D), Stefan Mannel (D), Daniel Mohr (D), Jan Muche (D), Thomas Offhaus (D), Sebastian Osterhaus (D), Thorsten Passfeld (D), Alexander Raymond (D), Rudolf Reiber (D), Cornelia Schleime (D), Deborah Sengl (A), Carolein Smit (NL), Maria Smits (NL), Ekkehard Tischendorf (D) und Patricia Waller (D).
 
Die Ausstellung dokumentiert, dass das Thema im Kunstkontext hauptsächlich dazu verwandt wird, gesellschaftliche oder menschliche Verhaltensweisen darzustellen und auch zu persiflieren. Sie reflektiert auch wissenschaftliche, politische, ökologische und soziale Probleme in unserer Gesellschaft. Zur Ausstellung ist ein umfangreiches Rahmenprogramm vorgesehen.