EMAF 2004

Großes Medienereignis vom 21. bis 25. April 2004 in Osnabrück

Vom 21. bis 25. April 2004 wurde Osnabrück zum wichtigsten Treffpunkt für Fachleute aus Kunst, Kultur, Medienwirtschaft und für ein großes, interessiertes Publikum. Als Forum für internationale Medienkunst zeigte das European Media Art Festival (EMAF) Filme, Videos, Performances, multimediale Installationen und digitale Medien wie CD-ROM, DVD und Internet. Produktionen international renommierter Künstler werden ebenso vertreten sein, wie innovative Arbeiten junger Talente. Darunter viele Welt- Europa- und Deutschland Premieren.

// KINO
Das aktuelle internationale Film- und Videoprogramm präsentiert experimentelle Kurz- und Langfilme, Musikvideos, Animationen und neue Formen der Narration und Dokumentation. Retrospektiven und Sonderprogramme ergänzen das Programm. Auf dem Festival werden als internationale Auszeichnung der EMAF-Preis für eine richtungsweisende Arbeit in der Medienkunst und der Preis der Deutschen Filmkritik für die beste deutsche experimentelle Film- und Videoarbeit vergeben.

// PERFORMANCE
Multimediale Performances, VeeJaying und andere Live-Acts gehören zur Medienkunst seit Fluxus, und Expanded Cinema. Das EMAF zeigt internationale Entwicklungen und kreative Konzepte nicht nur in der Langen Mediennacht.

// KONGRESS
Begleitend zum Festival stellt ein hochkarätig besetzter Kongress entscheidende Fragen zum kulturellen Selbstverständnis unserer mediatisierten Gesellschaft und verschafft Einblicke in neueste Medienentwicklungen und Projekte.

Interdisziplinär heben Avantgardisten, Medien- und Netzkünstler die herkömmliche Trennung zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie auf und schaffen neuartige künstlerische Ausdrucksformen und neue Konzepte. Experten stellen unterschiedliche Positionen auf dem Podium vor und eröffnen dem Publikum Raum für eine kritische und spannende Auseinandersetzung.

// AUSSTELLUNG
Die Kunsthalle Dominikanerkirche war  vom 21. April bis zum 23. Mai 2004  ist Ort der Ausstellung mit Video- und Computerinstallationen und -objekten – sowie das Forum für die Electronic Lounge, in der non-lineare Arbeiten auf DVD und Netzprojekte präsentiert werden  Das Festival -transmittiert- darüber hinaus interaktive Installationen und Objekte auf öffentliche Plätze, um die Stadt als architektonisch-medialen Raum zu erweitern.

// INTERNATIONAL STUDENT FORUMEin Programm besonderer Art bietet das Studenteforum, das in Kooperation mit europäischen Medien-Hochschulen deren Ausbildungskonzepte und Standpunkte sowie zahlreiche von Studenten kuratierte Projekte vorstellt.