Tag der Offenen Kunsthalle

 

Eine neue Perspektive auf das Rosenplatzviertel, auf die Installationen von Felice Varini und Performancekunst kann man am Samstag, 25. November von 12.00 - 18.00 Uhr beim Tag der offenen Kunsthalle erleben, zu dem die Freunde der Kunsthalle und die Kunsthalle einladen.

Felice Varini

Felice Varini bezaubert Osnabrück derzeit mit großflächigen, geometrischen Farbkompositionen, die auf die Häuserfassaden (am Marktplatz) und in das Kirchenschiff der Kunsthalle appliziert waren bzw. sind. Was passiert, wenn eine zweidimensionale geometrische Form mit einem realen architektonischen Raum interagiert? Nur an diesem Samstag können Besucher mit Hilfe eines Liftes einen Blick aus neun Meter Höhe auf die Installationen von Felice Varini im Kirchenschiff der Kunsthalle Osnabrück werfen, ihren Lieblingsausschnitt der Installation fotografieren und initiiert von Caroline Diersmann ausgedruckt mit nach Hause nehmen.

 

Rosenplatzviertel meets Kunsthalle

Das Projekt der Künstlerin „Roxy in the Box“ mit von ihr kreierten Porträts prominenter Künstler und Musiker auf Fassaden im Rosenplatzviertel wurde von Bewohnern des Viertels und Besuchern begeistert aufgenommen. Nun bietet die Kunsthalle am Samstag ein Forum für das vielfältige Leben im Rosenplatzviertel:

•   Die Selfies, die im Rosenplatzviertel vor den porträtierten Künstler/innen gemacht wurden, sind in der Kunsthalle ausgestellt.

•   Chillige Musik der Szene-Disko „Desk-Bar“ mit DJ Revolution ermöglicht den Kirchenraum akustisch neu zu erleben.

•   Die HipHop-AG des Horts „Rosenkinder“ und des Ganztagsbereich der Rosenplatzschule tanzen um 14.00 Uhr.

•   „Niemeyer & Konsorten" präsentieren um 13.00 und 15.00 Uhr ein Lied und Texte zum Rosenplatzviertel.

•   Poetry Slamer Muhammed Buran trägt um 17 Uhr eigene Texte zu gesellschaftlichen Entwicklungen und Liebe vor.

•   Folgende Trickfilme der Trickfilm-AG der Kunstschule und der Rosenplatzschule werden gezeigt: "Der Ball auf der Suche“,  "Anspitzer und Bleistifte“,  „Rosenplatzwelt“, “Die Reise einer Flüchtlingsfamilie“.

•   Von Wolfgang Glosemeyer gesammelte Fotos über die Geschichte des Rosenplatzviertel ermöglichen einen Blick zurück auf die Veränderungen im Rosenplatzviertel.

•   Das Veranstaltungszentrum „Rosenhof“ präsentiert sich als ein Magnet des Viertels.

•   Beim Barbier von „Attila Ihr Friseur“ kann man professionell seinen Bart in Form bringen lassen.

•   Die Medien-AG des Horts wird mit drei „Rosini-Reportern“ den Tag der Offenen Kunsthalle begleiten.

•   Alma von Brill bietet Fotoaktionen vor den Porträts von Marina Abramovic und Joseph Beuys an.

Und die kulinarische Seite des Rosenplatzviertel zeigt sich mit:

•   Handgemachtem libanesischen Gebäck mit Tee aus dem Samowar von Bild Alsham

•   dem Nigerianisches Fingerfood vom Desk-Club

•   Leckerem von Jutta Bugdalle vom „Osnagrill“ im künstlerisch gestalteten Streetfood-Wagen und Börek sowie Zimits von Sevim Koc von der Bäckerei „Rosenback“

 

Kostenlose Fahrt zur Kunsthalle aus dem Rosenplatzviertel
Abfahrt Iburger Str. 26 vor dem Osnagrill 12.30 Uhr, 13.30 Uhr, 14.30 Uhr

Abfahrt An der Petersburg 6 12 Uhr, 13 Uhr, 14 Uhr

 

Playing up

Was ist eigentlich Performance-Kunst und wie lässt sich das am besten herausfinden? Zum Kunsthallen-Tag wurden drei Beispiele aus dem Performance-Spiel „PLAYING UP“ von Sibylle Peters ausgewählt: Wer also schon immer mal Lust hatte, seinen Eltern die Haare zu schneiden, zu zweit in einem Bettbezug mitten in der Kunsthalle zu einem Kunstwerk zu werden oder darüber nachzudenken, was eigentlich Weihnachtsbäume, Steckenpferde und Uhrenwecker gemeinsam haben, der ist genau richtig an der „PLAYING UP“ Station. Merle Lembeck und Helene Büker spielen und performen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. „PLAYING UP“ setzt keine Vorkenntnisse voraus, einsteigen ist jederzeit möglich, am besten kommen Kinder mit ihren Eltern - andere Paarbildungen sind aber genauso gerne gesehen!

 

Rundgänge

Die geführten Rundgänge durch die Kunsthalle werden von fachkundigen und prominenten Personen angeboten, um 12.00 Uhr von Kunsthallendirektorin Dr. Julia Draganovic, um 13.00 Uhr von der Vorsitzenden der Freunde der Kunsthalle, Hiltrud Schäfer, um 14.00 Uhr von Valerie Schwindt-Kleveman, Kuratorin des Varini-Projekts, um 15.00 Uhr von Christel Schulte, Kuratorin für Publikumsteilhabe und Lernen in der Kunsthalle und um 16.00 Uhr von Helene Büker.

 

Und in der Artothek kann man sich kundig machen, welche Bilder man für sein Büro oder Wohnung ausleihen kann.

 

Der Eintritt ist am Tag der offenen Kunsthalle frei!

 


 

Seit 2014 ist die Kunsthalle Osnabrück Teil des CAPP Collaborative Arts Partnership Programme, einem Netzwerk von neun europäischen Partnern, zu denen Agora (Berlin), Create Ireland (Dublin), Hablar en Arte (Madrid), Heart of Glass (St. Helens, UK), Live Art Development Agency (London), Ludwig Museum (Budapest), M-Cult (Helsinki) und Tate Liverpool gehören. Seit März 2017 hat CAPP begonnen, während seiner Partnertreffen öffentliche Events zu organisieren, um innovative künstlerische Praktiken, die den Kern ihrer Forschung bilden, jeweils einem breiteren lokalen Publikum vorzustellen. Kunsthalle Osnabrück stellt am 7. November die dritte Präsentation dieser Reihe, die von den CAPP Partnern „Staging Posts“ genannt wird, unter dem Titel Back to Babel vor.

 

Back to Babel kreist um die Herausforderungen und Abenteuer, die mit Fragen zu Sprache und Kommunikation im Rahmen von nicht nur künstlerischen Zusammenarbeiten verbunden sind. In künstlerischen Teilhabeprozessen, in denen es ja um  Beziehungen geht, kann man Verständigung auf der Basis einer gemeinsamen gesprochenen Sprache nicht immer voraussetzen. Kommunikation erfordert ständige Aufmerksamkeit und Fleiß wie auch Empathie, Geduld, Durchhaltevermögen und Mut. Das Verhältnis zwischen Kommunikation und gesprochener Sprache bleibt ein neuralgischer Punkt nicht nur bei trans-europäischen Projekten wie CAPP, sondern auch als Ergebnis einer globalen Massenmigration, die sich zunehmend auf Alltagssituationen auswirkt.

Back to Babel wird in der Kunsthalle Osnabrück stattfinden, wo derzeit zwei Ausstellungen gezeigt werden: Die Doppelinstallation der Schweizers Felice Varini und das Ergebnis des Projektes “in & out” der CAPP-Künstlerin Roxy in the Box im Rosenplatzviertel.

 

Die CAPP-Partner und Künstler werden sich am 7. November um 10 Uhr in der Kunsthalle treffen. Für das Publikum wird die Kunsthalle Osnabrück Back to Babel um 16.00 Uhr mit folgendem Programm öffnen. Es wird darauf hingewiesen, dass für alle Veranstaltungen kein Eintritt erhoben wird. Allerdings sind die Veranstaltungen von Cibelle Cavalli Bastos und Caique Tizzi aus logistischen Gründen nur für eine begrenzte Zahl von Teilnehmern zugänglich und es bedarf einer Anmeldungsbestätigung. Bitte melden Sie sich per E-Mail bei Haunhorst(at)osnabrueck.de an und warten auf eine Teilnahmebestätigung.  mehr...

 

Was ist eigentlich Performance-Kunst und wie lässt sich das am besten herausfinden? Genau: MACHEN. SELBERMACHEN! Am 30. September, 12-17 Uhr und 1. Oktober 12-17 Uhr gehört die Kunsthalle Osnabrück allen, die immer schon einmal mit Tieren tanzen, eine Ketchup-Schlacht veranstalten, einem zufällig Vorübergehenden durch die Stadt folgen, Erwachsene fernsteuern oder eine „Was-passiert-dann-Maschine“ bauen wollten. PLAYING UP ist also genau richtig für Eltern und Kindern, die an zwei Tagen und mitten in der Kunsthalle miteinander spielen, neugierig sein und gemeinsam eigene Versionen berühmter Performances wagen wollen. PLAYING UP ist ein Spiel das Kinder und Erwachsene zusammenbringt!

Alle, die mitspielen möchten, können sich während den Öffnungszeiten in der Kunsthalle bis zum 19. Oktober oder unter 0541-323-2190 anmelden. Alle, die zuschauen möchten, kommen einfach so vorbei.

Termine: 30. September, 12-17 Uhr und 1. Oktober 12-17 Uhr
Spieldauer: mindestens 1 Stunde, Einstieg jederzeit bis 16:00 Uhr
Für Kinder ab 7 Jahren, in Begleitung von mindestens einem Erwachsenen.
PLAYING UP Spieler erhalten freien Eintritt.
Für das nicht mitspielende Publikum gilt der Eintrittspreis.       mehr...


 

Eröffnung: Dienstag, 6. Juni, 18 Uhr, Kunsthalle Osnabrück

Ursprünglich als Parallelveranstaltung zur Biennale in Çanakkale geplant, lädt Osnabrück im Sommer 2017 zum zweimonatigen „Çanakkale Art Walk 2017: Homeland“ ein. Kuratiert wird die Gruppenausstellung von Christian Oxenius in Kooperation mit der CABININ – Çanakkale Biennial Initiative. Vier Institutionen für zeitgenössische Kunst haben sich zu einer gemeinsamen Eröffnung am 6. Juni zusammengeschlossen: die Kunsthalle Osnabrück, das Osnabrücker Museumsquartier (Felix-Nussbaum-Haus/ Kulturgeschichtliches Museum), der Bund Bildender Künstler Osnabrück (BBK) und die Gesellschaft für zeitgenössische Kunst e.V.

„Canakkale Art Walk 2017: Homeland“  wird am 6. Juni 18 Uhr in der Kunsthalle Osnabrück, Hasemauer 1, sowie anschließend im Kunst-Quartier des BBK, der Villa Schlikker und der hase29 feierlich eröffnet. Die Begrüßung spricht die Bürgermeisterin Birgit Strangmann. Die Einführung hält der Kurator des „Çanakkale Art Walk 2017: Homeland“ Christian Oxenius.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Städtepartnerschaftsbüro der Stadt Osnabrück und den Freunden der Kunsthalle Osnabrück e.V. durchgeführt. Es wird gefördert von dem Freundeskreis Bildender Künstler (FBK), den Freunden der Kunsthalle Osnabrück, dem ifa-Institut für Auslandsbeziehungen, dem Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V., dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Städtepartnerschaftsbüro der Stadt Osnabrück und der Stiftung Niedersachsen.

Als weiterer Kooperationspartner und Förderer konnte das Morgenland Festival Osnabrück gewonnen werden. Nachdem die finanzielle Unterstützung aus der Türkei aus politischen Gründen weggebrochen war, half das international renommierte Festival aus. Bereits 2011 war das Morgenland Festival mit diversen Formationen zu Gast beim traditionsreichen Troja Festival im türkischen Çanakkale. 2016 war „Heimat“ das inhaltliche Thema.

„Kaum ein Thema hat uns in den letzten Jahren inhaltlich so beschäftigt wie die Frage nach Heimat, menschlich wie künstlerisch. Es ist uns daher eine große Freude, kurzfristig als Kooperationspartner oder „Verbündeter" mit in das spannende Projekt "Çanakkale Art Walk 2017 - Homeland“ einzusteigen. Nicht zuletzt sollte Solidarität gerade in künstlerischen Institutionen eine Selbstverständlichkeit sein und zum Ausdruck bringen, dass knappe Kassen uns Akteure niemals gegeneinander, sondern gerade füreinander agieren lassen.“ (Michael Dreyer, Künstlerischer Leiter des Morgenland Festival Osnabrück. mehr...


 

 

Informationsdruck und mediale Reizüberflutung, Datafizierung und Euphorie im Strudel der Bilder – der digitale Wandel aller Lebensbereiche erzeugt sowohl Angst als auch Faszination. Das Internet ermöglicht Wissenssteigerung und Bildung für alle, genauso wie Echokammern der Gleichgesinnten.
Die Ausstellung des European Media Art Festivals in der Kunsthalle Osnabrück beschäftigt sich ab dem 26. April mit unterschiedlichen Facetten dieses Themas –bis zum 21. Mai 2017.

Brauchen wir eine Wahrheitspolizei gegen Fakes und Hates oder eher mehr Wahrheitskompetenz? Bieten digitale Konsensverfahren eine bessere Demokratie oder werden bald künstliche Intelligenzen die Regierungsaufgaben übernehmen? Das digitale Bild verändert unser Verhältnis zum Körper, zu Empathie und Gewalt.

Dies sind einige der Themenbereiche und Fragestellungen, die in der von Hermann Nöring und Franz Reimer kuratierten Ausstellung verhandelt werden. Die Künstlerinnen und Künstler liefern keine eindeutigen Antworten. Sie geben aber Hinweise darauf, ob eine Wirklichkeit hinter den Bildern erkennbar ist oder welche Möglichkeiten der Reflexion, der kritischen Fokussierung und der gesellschaftlichen Relevanz sich bieten – und welches Potential und welche Bereicherung die digitalen Medien und die Ästhetik des Digitalen eröffnen.

 

Das EMAF präsentiert in diesem Jahr folgende Künstlerinnen und Künstler:

 

Benjamin Adams (D) // Ruben Aubrecht (AT) // Marco Barotti (IT) // Adam Basanta (CA) // Lilli Carré (US) // Yvon Chabrowski (D) // Olivier Cheval (F) // Florent Deloison (F) // Stephanie Glauber (D) // Thomas Hirschhorn (CH) // Sara Hoffmann (D) // Christoph Holtmann (D) // Fabian Kühfuß (D) // Elli Kuruş (D) // Carolin Liebl (D) // Mahan Mehrvarz (IR/US) // Nika Oblak & Primoz Novak (SI) // Julian Öffler (D) // Stefan Panhans (D) // Mario Pfeifer (US/D) // Jon Rafman & Daniel Lopatin (CA) // Veronika Reichl (D) // Stefan Reiss (D) // Alexandra Ehrlich Speiser (D) // Stanza (UK) // Finn Wagner (D) // Stella Wagner (D) // Anne Weyler (D) // Pinar Yoldas (US)    mehr...


 

„Verweile doch (ein Abgesang)“ – diese erste institutionelle Einzelausstellung des kolumbianischen Künstlers Icaro Zorbar in Europa ist der Auftakt des Kooperationsprojekts  „Danse Macabre“, zu dem sich das  Theater Osnabrück, das Felix-Nussbaum-Haus, das Diözesanmuseum und die Kunsthalle Osnabrück zusammengeschlossen haben. Der kolumbianische Künstler Icaro Zorbar verwandelt alte Plattenspieler, Tageslichtprojektoren, Spieluhren, Ventilatoren und  andere Technikrelikte in minimalistische Kosmologien und transformative Dekonstruktionen. Vier Neu-Produktionen und drei in Osnabrück weiterentwickelte, seriell-inszenierte ortsbezogene Klang-Installationen erlauben eine intensive Auseinandersetzung mit dem Werk des in Deutschland weitgehend unbekannten Künstlers.


Die Faustische Anspielung des „Verweile doch! Du bist so schön!“ deutet Zorbar in ein  künstlerisches Bekenntnis zur Entschleunigung um. Die ortsbezogenen Installationen im ehemaligen Kirchenraum sind ein Versuch, sich den offenkundigen Krisenphänomenen des 21. Jahrhunderts durch Transparenz, Analyse und Offenlegungen zu nähern. Die z.T. aus internationalen Sammlungen und Museen entliehenen Kunstobjekte des 39-jährigen Künstlers geben dem Publikum die Gelegenheit, sich mit den Konstruktionsplänen des  analogen Zeitalters zu beschäftigen, sie machen Beteiligung und Partizipation möglich.

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Die Ausstellung „Installation Nr. 29 (Neues Rathaus)“ (18.11.2016-8.1.2017) in der Kunsthalle Osnabrück ist Jan Tichys erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland. Im verdunkelten Kirchenschiff der ehemaligen Dominikaner Kirche installiert Tichy eine multiperspektive, vierfachsynchronisierte Lichtarchitektur mit einer Projektionslänge von 50 Metern; sie ist damit eine der größten Innenraum-Projektionen überhaupt. Die von Julia Draganović und Barbara Kaesbohrer kuratierte Ausstellung zeigt insgesamt 40 Arbeiten des in Chicago lebenden Künstlers. Im Kreuzgang der Kunsthalle wird eine Serie von Pentagon-Drucken in Kombination mit Videoarbeiten präsentiert. Sechs neue Produktionen sind 2016 in Deutschland entstanden, vier davon in Osnabrück: die „Installation Nr. 29 (Neues Rathaus)“, die #lichttraeger, „Changing Osnabrück“ und „German Nature“. mehr...


Ayumi Paul : „I hear light“ (Sound-Performance) Sonntag, 8. Januar, 12 - 18 Uhr Am letzten Tag der Ausstellung „Jan Tichy: Installation Nr. 29 (Neues Rathaus)“

 

Seit ihrer ersten Performance im Juni 2015 (im Rahmen des Projekts “Konkret mehr Raum”) hat die Violinistin Ayumi Paul in der Kunsthalle Osnabrück eine “sound collection” angelegt. Während der Performance „I hear light“ am Sonntag, den 8. Januar (12-18 Uhr) soll diese akustische Sammlung mit Hilfe von mp3-Modulen und Lautsprechern erneut zu einer ortsspezifischen “Ton-Landschaft” (“soundscape”) verdichtet werden. Jedes einzelne “Sound-Modul” wird seinen Ort auf der umlaufenden, von Michael Beutler gestalteten Sitzformation finden und verkörpert einen spezifischen Sound. Jeder Tonkörper ist verwoben mit der Live-Performance, mit dem Raum und seinen Besuchern. Die Gleichzeitigkeit der gespeicherten, an sich ungleichzeitigen akustischen Ereignisse erweitert die Zeit-Wahrnehmung und ermöglicht eine (synästhetische) Erfahrung, die eingebettet ist in einen stetigen Prozess des Wandels.

Während der Performance kommt es zu einer fortwährenden und gegenseitigen Beeinflussung im Wechselspiel neuer Wahrnehmungsformationen. Bereits am 20. November 2016 hatte Ayumi Paul Improvisationen mit ihrem Kunsthallen-Tonarchiv vorgestellt. Am 8. Januar wird sie ihre gesamte hörbare Ausstellungsgeschichte in der Kunsthalle vorstellen. Entwickelt wurde diese Sound-Performance im engen Dialog mit Jan Tichy. Die Ausstellung „Installation Nr. 29 (Neues Rathaus)“ endet am 8. Januar 2017. Die Künstlerin dankt Ivo Wessel für die Unterstützung und Hilfe bei der technischen Realisierung und der Berliner Designerin Isabel Vollrath für den Entwurf und die Anfertigung des Kostümes für „I hear light“. 

Weitere Informationen: www.kunsthalle.osnabrueck.deFörderer (Kunsthalle Osnabrück):

Das Jahresprogramm der Kunsthalle wird in Zusammenarbeit mit den Freunden der Kunsthalle e. V. durchgeführt und durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Jan Tichys Ausstellung hat eine Förderung durch das Artis Grant Program (www.artiscontemporary.org) erhalten. Die Freunde der Kunsthalle erhielten für dieses Projekt eine Spende der COLLEGIUM Vermögensverwaltung AG.


 

Vom 17. Juli bis zum 30. Oktober präsentiert die Kunsthalle Osnabrück die künstlerische Installation „Forma Forma“ von David Rauer und Joshua Sassmannshausen. mehr...

Interview mit uns : wir wagen Fragen und Antworten zur aktuellen Ausstellung „Forma Forma“ von David Rauer und Joshua Sassmannshausen


Sonntag 16. Oktober um 11 Uhr in der Kunsthalle Osnabrück

Ohne Aufpreis zum Kunsthallen- Eintrittsticket!
Die Studierenden der Kunstgeschichte am Kunsthistorischen Institut der Universität Osnabrück, Sarah Ramlow, Sarah Kather, Stefan Spitzer und Kai Jobusch, haben unter der Leitung von Prof. Dr. Helen Koriath, Professorin für moderne und zeitgenössische Kunst,  Besucherinnen und Besucher der Kunsthalle Osnabrück vor der Begehung der aktuellen Ausstellung nach ihren Erwartungen befragt und ein weiteres Mal direkt im Anschluss daran. Sie versuchten herauszufinden, welche Gedanken, Gefühle und Fragen sich während des Ausstellungsbesuches und direkt danach eingestellt haben.

Die geführten Gespräche sowie Beobachtungen und Erfahrungen der Studierenden bilden die Grundlage und den Ausgangspunkt für das Nachdenken über ein Netz möglicher Verbindungen, in das "Forma Forma" als ein sinnliches "Live- Erlebnis- Angebot" eingewoben werden kann.


Ernesto Pujol: Systems of Weigh

 

Der in New York lebende Performancekünstler Ernesto Pujol entwickelt für die Kunsthalle Osnabrück eine neue ortsbezogene Gemeinschaftsperformance: Systems of Weight. In der gemeinschaftlichen Erfahrung des stillen Gehens will der Sozial-Choreograph die Leichtigkeit und Schwere von Vergangenheit und Vergangenem erfahrbar machen.


 

Visionäres und eine mögliche Zukunft des Visuellen zeigt in der Kunsthalle Osnabrück die Ausstellung des EMAF 2016, die über das Festival hinaus noch bis zum 22. Mai 2016 in der Kunsthalle Osnabrück zu sehen sein wird.
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Ein Ausstellungs-, Performance- und Workshop-Projekt von Maria José Arjona 

31. Januar bis 28. März 2016, Kunsthalle Osnabrück

You Are Splendid! ist das Ergebnis eines mehr als zweijährigen Forschungsprojektes, welche die kolumbianische Künstlerin...

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In der Kunsthalle Osnabrück ist die Ausstellung „IRWIN: Wo denkst du hin?!“, noch bis zum 10. Januar zu sehen. Die Ausstellung stellt die zweite Etappe einer Zusammenarbeit zwischen der Galleria civica in Modena, Italien, dem Łažnia Center for...

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Ausstellungs-Archiv


2015

 

Michael Beutler, Künstler – Etienne Descloux, Architekt
vom 12. September 2014 bis 11. Januar 2015

Reanimation Library
8. Februar bis 29. März 2015

Was für ein Fest?
8. Februar bis 29. März 2015

DIES IST MORGEN

28. European Media Art Festival
22. April bis 25. Mai 2015

Rüdiger Stanko: „Die Farbe der Zukunft“
ab 12. Mai 2015

Konkret mehr Raum
13. Juni bis 13. September 2015


2014


2013


2012

 

turbulence - Wolfgang Petrick
22.9.2012 bis 2.12.2012

European Media Art Festival
24. April bis 28. April

"Zwischen den Zeiten"
22. Januar bis 25. März

Objekte und Installationen - Baldur Burwitz
10.6.2012 bis zum 9.9.2012

"Portraits" - Michael Dannenmann
10.6.2012 bis zum 9.9.2012


2011


2010


2009

 

''Bad Luck''
7. November 2008 bis 3. Januar 2009

"Magie der Farbe. Pastose Malerei, Farbkörper, Farbräume"
11. Januar bis 22. März

Skulpturen und Bilder von Klaus Reincke
24. Januar bis 15. März

European Media Art Festival
22. April bis 26. April 2015

All the Great Modern Things - Chinese Pop
24. Oktober bis 3. Januar 2010

2008


2007

 

"Realities" von Helle Jetzig in der Kunsthalle Dominikanerkirche
vom 9. Dezember 2006 bis 13. Januar 2007

"Wanderer zwischen zwei Welten"
18. Januar bis 8. April

Rauminstallation ''Movement''
10. Februar bis 8. April

Ausstellung zum European Media Art Festival
25. April bis 29. April

"einAnder"
23. Juni bis 12. August

Ausstellung "Licht - Glas - Transparenz"
15. September bis 28. November


2006

 

Arbeiten von Josevan Tubergen und Nina Tehler
26. November 2005 bis 12. Januar 2006

Arbeiten von Rainer G. Mordmüller
26. November 2005 bis 7. Januar 2006

Ausstellung von Kunstrebell Werner Büttner
22. Januar bis 9. April

European Media Art Festival
Vom 25. April bis 29. April

arte regionale IV "Wahlverwandtschaften"
2. Juli bis 27. August

Die Anwesenheit der Figur. Malerei und Skulptur
bis zum 15. November


2005

 

Große Resonanz auf 18. EMAF
20. April bis zum 24. April

Werke von Rudolf Englert
bis zum 21. August

Ausstellung "Remission III"
bis Sonntag, 28. August

Panoramagemälde von Heiner Altmeppen
bis zum 4. Dezember


2004

 

Ausstellung Gedächtnisbilder
23. November 2003 bis 18. Januar 2004

Künstlerin Yotta Kippe schenkt drei Arbeiten
bis zum 1. Februar

Arbeiten von Johannes Heisig
24. Januar bis 28. März

Stefan Roloff: When 6 is 9
7. Februar bis 4. April

EMAF 2004
21. April bis 25. April

Präsentation in Berlin
Bis Ende April 2004

Ihr seid das Salz der Erde
19. Juni bis 19. September

Das legendäre Silikonzimmer
bis zum 12. September


2003

 

Porträts von Willy Brandt
16. Februar bis 13. April

Fettings Willy-Brandt-Skulptur dauerhaft in Osnabrück!

Human Landscape
2. März bis 13. April

European Media Art Festival
23. April bis 27. April

Querschnitt der Osnabrücker Kunstszene
21. Juni bis 24. August

Neue figürliche Skulpturen von Robert Stieve
12. September bis 12. November

Kunstmarathon in der Dominikanerkirche
13. September bis 14. September

Gezeiten
13. September bis 16. November


2002

 

Volkskunst
1. Dezember 2001 bis 17. Februar

Hautnah
18. November 2001 bis 17. Februar

Et in arkadia ego
24. Februar bis 14. April

Pflanzenmenschen
3. März bis 14. April

EMAF 2002
24. April bis 28. April

Twentyseven Points
2. Juni bis 11. August

Fotografiezyklen von Herlinde Koelbl
25. August bis 27. Oktober

Gaumenfreuden
7. September bis 27. Oktober

the game
9. November bis 2. Februar 2003


2001

 

 Die Höhle füllt den Berg
24. Februar bis 16. April

Tagebuch eines Innenhofs
4. März bis zum 27. Mai

2 x 2 Intersections
4. März bis zum 16. April

Malerei, Arbeiten 1997-2001
17. Juni bis 5. August 2001

Objekte und Bilder des Comic-Avantgardisten Atak
24. Juni bis zum 5. August

Zeitgeist auf vier Rädern
17. August bis 21. Oktober

Volkskunst
1. Dezember 2001 bis 17. Februar 2002

 

Adresse

Kunsthalle Osnabrück

Hasemauer 1

49074 Osnabrück