Installation „Forma Forma“

David Rauer und Joshua Sassmannshausen: Forma Forma Porträt. 2015

Vom 17. Juli bis zum 30. Oktober präsentiert die Kunsthalle Osnabrück die künstlerische Installation „Forma Forma“ von David Rauer und Joshua Sassmannshausen.

Bereits im Juni 2014 waren David Rauer und Joshua Sassmannhausen zu Gast in der Kunsthalle Osnabrück und haben für 24 Stunden einen begehbaren „Catwalk“ mit zahlreichen technischen Schaltungen geschaffen.

Mit der Installation „Forma Forma“ entsteht nun ein komplexes System von Übergangsräumen, das den ehemaligen Kirchenraum umdeutet, irritiert, verdreht und spiegelt. David Rauer sagt hierzu: „Angesiedelt im Übergangsraum zwischen Sicherheitsorientierung und Improvisation, erfährt die Architektur eine Verwandlung in eine begehbare Schwelle, die sich aufgeladen hat mit architektonischen Möglichkeitsräumen: mit Korridoren, Zwischenräumen und Membranen, die die Besucher einlädt, das Verhältnis zum ‚Anderen‘ im Abschreiten der Installation neu zu definieren. Stadtraum und Kirchenraum, Innenraum und Außenraum, Flucht- und Zufluchtsort sind ineinander verwoben. Himmelstreppen und räumliche Abstiege, reale Architekturfrakturen und Nachbauten verwan-deln die ehemalige Dominikanerkirche  in einen Meditationsraum, der dem Besucher Selbstverantwortung und Improvisation abverlangt, auch in Bezug auf das Sicherheitskonzept, mit dem er sein Leben unterlegen will.“