EMAF 2017 – die Ausstellung PUSH | Leben in Zeiten der Hyperinformation Festival: 26. – 30. April 2017 Ausstellung in der Kunsthalle: 26. April – 21. Mai 2017

 

Zu Beginn der Ausstellung wird die Skulptur “The Reader” von Stanza die inspirierende Fülle der Datenströme plastisch erfahrbar machen. Auch Stefan Reiss verdeutlicht mit “O.T. 875” das Potential und die Bereicherung, die die digitalen Medien und die Ästhetik des Digitalen eröffnen. Ruben Aubrecht druckt den digitalen Code einer Sendeminute auf Papier. Die 60 Bücher voll mit Nullen und Einsen seines “Television Signal (One Minute)” führen eindrücklich vor Augen, welche immensen Datenmengen den Medienraum füllen.

Ist ein Selfie ein Echtheitszertifikat oder nur eine Kopie von vorkonfektionierten Medienbildern und inszenierter Emotionalität, fragt Adam Basanta mit seiner interaktiven Installation “A Truly Magical Moment”. Empathie und persönliche Berührung durch Medieninhalte thematisiert auch Thomas Hirschhorn mit “Touching Reality”. Stefan Panhans nimmt die mitunter komisch-absurden Bewegungen und Dysfunktionalitäten von Avataren und Game-Figuren in seiner Videoinstallation in den Fokus. Alexandra Ehrlich Speiser und Mario Pfeifer wenden sich dem 3D-Druck von Waffen zu, dem sie zum einen eine große disruptive Kraft und zum anderen ein Potential der Glitches und der Eigenzerstörung zuschreiben. Lilli Carré untersucht mit “Jill”, dem störrischen Programmcode einer animierten Figur, die zunehmende Autonomie und das zerstörerische Potential von Maschinen und Software.

Darüber hinaus präsentiert das EMAFvom 26. bis zum 30. April im Kunstquartier des BBK mehrere neue Arbeiten zum Thema „Virtual Reality“ – darunter „10.000 Moving Cities“ von Marc Lee und „Anthropy 201∞“  von Michael Saup.

Der EMAF Media Campus INIT zeigt während des Festivals Arbeiten von jungen, aufstrebenden Medienkünstlern. In diesem Jahr werden unter anderem Arbeiten von Studenten der Hochschule für Künste in Bremen, der KHM | Kunsthochschule für Medien Köln, der Hochschule Osnabrück (Media & Interaction Design) und der HfG Offenbach zu sehen sein – in der Kunsthalle Osnabrück, im Kunstraum hase29 und im Turm Bürgergehorsam.

 

Während des Festivals bieten das EMAF „Artist Talks“ an, in denen Besucher der Kunsthalle Osnabrück im Gespräch mit den Künstlern mehr über die Hintergründe der Produktion erfahren können.

Führungen durch die Ausstellung in der Kunsthalle werden während des Festivals von Donnerstag bis Samstag (15-19 Uhr) und sonntags um 16 Uhr angeboten. Darüber hinaus gibt es spezielle Führungen für Gruppen und Schulklassen. Termine nach Vereinbarung.

 

Akkreditierungen für das 30. European Media Art Festival in Osnabrück sind noch bis zum 13. April 2017 über die Internetseite www.emaf.de möglich – dort gibt´s auch weitere Infos zu den Tickets!

 

 

// KONZEPT UND FESTIVALLEITUNG
 Alfred Rotert, Ralf Sausmikat, Hermann Nöring

// FÖRDERER UND SPONSOREN
nordmedia - Die Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH
Stadt Osnabrück
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Auswärtiges Amt
Stiftung Niedersachsen
Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V.
Universität Osnabrück
Hochschule Osnabrück  
Botschaft von Kanada
cybob communication

// PROJEKTPARTNER
Kunsthalle Osnabrück
Haus der Jugend
Lagerhalle – Kultur und Kommunikation e.V.

BBK Osnabrück

hase29 – Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Osnabrück e.V.

// MEDIENPARTNER                                   
le monde diplomatique

neural


// KULTURPARTNER
NDR Kultur

Pressekontakt: EUROPEAN MEDIA ART FESTIVAL
Katharina Lohmeyer | presse(at)emaf.de
Fon: ++49 -(0)541-21658 | Fax: ++49 -(0)541-28327
Weitere Informationen: www.emaf.de