9. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung

Liebe Besucherinnen und Besucher,

vom 09. - 11.10.2018, 15 Uhr findet in der Kunsthalle die 9. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung statt. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir erst ab Donnerstag, den 11. Oktober um 15 Uhr wieder für Sie geöffnet haben.

Auftrag Kunst - Die politische Dimension der Kulturellen Bildung


9. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung

Am 10. Oktober 2018 ab 14:00 Uhr in der Kunsthalle Osnabrück

Vom 11. bis 12. Oktober ab 9:00 Uhr in der Universität Osnabrück

 

Wie stehen Kunst und Politik zueinander? Wie vielschichtig sind die Wechselbeziehungen?

Die 9. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung, welche vom 10. bis 12. Oktober 2018 stattfindet, stellt Fragen nach den Erwartungen, Versprechungen und nach dem Verhältnis von Ästhetik, Bildung und Politik, nach Qualität, Engagement und Empowerment, Entgrenzungen und Ausgrenzungen. Sie bietet historische Perspektiven, diskursanalytische Blicke, die Analyse und Diskussion von Praxisbeispielen und Begriffen, die der Forschung zugrunde liegen.

Kunst hat nicht nur eine ästhetische, sondern eine damit verwobene politische Dimension, welche mit Blick auf Kulturelle Bildung relevant wird. Künstlerische Praxis ist dann nicht nur ein Instrument, das politische Zusammenhänge offenlegt, sondern gleichzeitig ein wirksames Medium der Agitation, mit dem demokratische und ästhetische Freiräume sowie gesellschaftliche Beteiligungen ermöglicht werden können und sollen.

Gemeinsam mit den Tagungsteilnehmer*innen soll das Verhältnis von kultureller Form und politischem Ausdruck nicht nur begrifflich-strukturell, sondern auch explizit praktisch in 'Künstlerischen Laboren' und offenen Workshops untersucht werden. Sowohl kulturelle, als auch politische Bildner*innen sowie Interessierte aus Kunst und Wissenschaft sind herzlich eingeladen an der Tagung teilzunehmen, um die Diskussion über die politische Dimension der Kulturellen Bildung auch mit persönlichen Eindrücken aus ihren Tätigkeitsfeldern aktiv mitzugestalten.

Die Tagung wird veranstaltet vom Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung, Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, der Universität Osnabrück und der Kunsthalle Osnabrück in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung.

Anmeldung unter: www.kunstpaedagogik.uni-osnabrueck.de/anmeldung-nfkb/

Programmflyer als PDF:

www.forschung-kulturelle-bildung.de/images/tagungen/2018/Flyer_NFKB_18-digital.pdf

Weitere Informationen:

www.forschung-kulturelle-bildung.de/tagungen/265-8-netzwerktagung-2018

www.kunstpaedagogik.uni-osnabrueck.de/auftrag-kunst/

www.bpb.de/veranstaltungen/format/kongress-tagung/274206/auftrag-kunst-die-politische-dimension-der-kulturellen-bildung

 

                     

             

 

In Kooperation mit:                                                         Mit Unterstützung von:

        


Christoph Faulhaber: #1 Paradies, 2018, Foto: Friso Gentsch

 

Als Hamburger Künstler ist Christoph Faulhaber in den letzten Jahren nicht nur in Deutschland sondern auch international bekannt geworden. Der Mittvierziger studierte Architektur und Kunst und hat eine höchst abwechslungsreiche Lebensgeschichte, die ihn quer durch Europa, die USA, Lateinamerika und Asien geführt hat. Es mag den Chronisten verziehen werden, dass in Vergessenheit geriet, woher er wirklich stammt – aus Osnabrück nämlich! Die Kunsthalle Osnabrück widmet Christoph Faulhaber nun seine erste Einzelausstellung in seiner Heimatstadt und hat den Ehrgeiz, damit auch einen Überblick über sein bisheriges Schaffen zu geben. Rund 20 seiner Projekte werden daher im ehemaligen Dominikanerkloster vorwiegend als Dokumentationen dargestellt. Hilfreich ist dabei, dass Faulhaber 2014 eine Art filmischer Biographie vorgelegt hat, die selbstverständlich gezeigt werden wird. Unter dem Titel „Jedes Bild ist ein leeres Bild“ erzählt Faulhaber dort seinen künstlerischen Werdegang. Der ist gespickt mit provokativen Aktionen und Performances, die ihm so manche Probleme eingetragen haben.  Im Zentrum von Faulhabers Arbeit steht häufig die Frage nach Macht. Wer hat Macht und übt sie wie und wo aus?

mehr...


Carmen Einfinger: Südsee an der Hase

Carmen Einfinger: Südsee an der Hase, 2018, Foto: Angela von Brill.

 

16. Juli bis 21. Oktober 2018

Platz des 20. Juli

Eine Zusammenarbeit zwischen der Künstlerin Carmen Einfinger, der Kuratorin Claudia Löffelholz, der Kunsthalle Osnabrück und dem Projektbüro des Fachbereichs Kultur.

Im Rahmen des Kulturextras "Raum" der Stadt Osnabrück, finden in der Zeit vom 16. Juli bis 21. Oktober Projekte von Kunst- und Kulturschaffenden statt. Das interdisziplinäre Kooperationsprojekt mit Projektförderung des Fachbereichs Kultur gibt die Möglichkeit, den Raum zu gestalten, zu untersuchen und zu bespielen. Die Kunsthalle Osnabrück realisiert in diesem Kontext "Südsee an der Hase" der brasilianischen Künstlerin Carmen Einfinger auf dem Platz des 20. Juli neben der Kunsthalle. Mit dieser ortsspezifischen Arbeit verwandelt sie den Platz vor der ehemaligen Dominikanerkirche in eine Südseeinsel. Die Künstlerin realisiert dort eine hohe farbenfrohe Palme mit der von ihr oft verwendeten Technik: aus Leinwandstoff und Acrylfarbe entstehen unter ihren Händen Installationen, Interventionen und Bilder, die unsere gewohnte Wahrnehmung des öffentlichen Raums verändern.

Die Installation setzt sich mit der Bedeutung der Palme als eines der ältesten bekannten Pflanzensymbole der Menschheit, aber auch mit ihrer religiösen Symbolik von der Antike, über das Juden- bis zum Christentum auseinander. Gleichzeitig steht die Palme in der heutigen Zeit auch als Sehnsuchtsbild für Süden, Wärme, Strand und Meer - sieht man eine Palme, ist der Gedanke an den Urlaub und die Südsee nicht weit. Wie viele Osnabrücker haben zu Hause Zimmerpalmen oder zumindest ein Foto der Südsee, die sie in die weite Ferne tragen?

mehr...



Adresse

Kunsthalle Osnabrück

Hasemauer 1

49074 Osnabrück